Archiv

Lieber Unterstützer der Bürgerinitiative "Die Hornitexter", liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Vor den Landtagswahlen haben wir nicht die Qual der Wahl. Sondern wir setzen uns mit der Bürgerinitiative dafür ein, dass ein Stück schützenzwerte Landschaft in Duisburg gegen den Willen der bürgerlichen Parteien im Rathaus erhalten bleibt. Ein alter Spruch gerät hier zur Weisheit: "Der Fisch beginnt am Kopf an zu stinken"! Und der liegt hier in Duisburg im Rathaus! Auch wenn es um eine Landtagswahl am kommenden Sonntag geht.  

Ihr wisst: es sind bereits vom Investor auf dem Gelände des ehemaligen Spanplattenwerks mit langgestreckten Hallenbauten Fakten geschaffen worden. In sklavischer Folgsamkeit soll nun auch die Erweiterung des geplanten Logistikstandortes von der Duisburger Planungsbehörde nach allen Regeln des Planungsrechts durchgesetzt werden. Dazu wird das Bauleitplanverfahren in einem Parallelprozess betrieben. Um den Baubauungsplan mit der Erweiterung des Logistikgeländes in den Regionalen Grünzug zwischen Duisburg Baerl und Homberg durchsetzen zu können, schickt die Planungsbehörde eine Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg. Die im Rat vertretenen Parteien geben bislang, bis auf wenige Ausnahmen, keinen Hinweis darauf, dass sie den Investoreninteressen nicht ihre Zustimmung gebeben wollen. Noch am 8. Mai verabschiedete der Rat der Stadt Duisburg mit Mehrheit die Offenlegung des Bebauungsplanentwurfs und der Flächennutzungsplan-Änderung. Lediglich die Partei die Linke stimmte gegen die weitere Durchführung des Planungsverfahrens: "Es handelt es sich um einen regional bedeutsamen Ausgleichsraum etwa für Frischluft und die Aufnahme von Emissionen. (...) Darüber hinaus wurde die versprochene Arbeitsplatzanzahl auf dem Glunzgelände deutlich verringert. Aus diesen Gründen lehnen wir diese Beschlussvorlage ab.", heißt es in deren Begründung.

Der Aktivkreis der Bürgerinitiative geht vor den Landtagswahlen in die Offensive. Und eröffnet kommenden Samstag (13.05.2017) einen Informationsstand auf dem Hochheider Bürgermeister-Bongartz-Platz in Duisburg-Homberg. Mit dabei sind Informationen der BI und zahlreiche Plakate einer Posteraktion, mit der wir die Themen des Landschafts- und Naturschutzes hier in Duisburg aufgreifen. Dabei werden die Parteien, die sich bisher unseren Argumenten gegenüber für die Bewahrung des Naherholungsgebietes zwischen Uettelsheimer See und Rheinvorland zutiefst ablehnend verhalten haben, auf's Korn genommen. 

Der Infostand lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zwischen 10:00 bis 13:00 Uhr ein, mit uns über das geplante Logistikzentrum zu diskutieren. Bitte unterstützt unsere Aktion! Bringt Eure selbst erstellten Plakate mit, bringt Tee und Kaffee mit, backt einen Kuchen. Jeder Cent, den wir damit in die BI-Kasse bringen ist des goldes wert!

Verbreitet die Nachricht in Eurem Bekannten- und Freundeskreis. Schaut auf unsere Homepage: www.diehornitexter.wordpress.com  Oder auf Facebook: www.facebook.com/diehornitexter

Und sagt's weiter! Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!

 

Viele Grüße – und drückt die Daumen für einen erfolgreichen Verlauf unserer Aktion!

Jürgen Hagenguth

für die Bürgerinitiative "Die Hornitexter"

 

Aus dem Rheinkamper Aktivposten Jahrgang 2017 - Heft 2

 

Gut recherchiert. Es gibt immer noch viele, viele Fragen und zu wenige Antworten des Betreibers.

Gruß

Jochen Fier

 

 

 

 

Rheinische Post 3. März 2017 | 00.00 Uhr  Von Sebastian Peters

(Auszug)

Vor der geplanten Wiedereröffnung der Halde Lohmannsheide in Baerl im Jahr 2019 wächst bei den Anwohnern auch in Moers die Sorge vor einer weiteren Vergiftung des Grundwassers. Der Haldenbetreiber DAH1, ein Zusammenschluss aus Ruhrkohle und Kommunalverband Ruhr, will bekanntermaßen die seit den 90er Jahren nicht mehr genutzte Anlage wieder als Deponie für Bauschutt und Aschereste verwenden. Anwohner und Politik befürchten, dass durch neue Müllmengen mit einem Gesamtgewicht von 5,5 Millionen Tonnen neuer Druck auf die dort bereits gelagerten Müllberge entsteht und vermehrt Giftstoffe freigesetzt werden. Im Moerser Umweltausschuss am 15. März steht das Thema auf der Tagesordnung - die Grünen haben einen Fragenkatalog an die Stadt Moers gesendet.

Hier geht es zum Artikel:

Artikel RP

 

Kommentar:

Es ist schon sehr interessant, dass zu dem leicht belasteten Bauschutt, so die ersten Meldungen, nun auch Aschereste hinzukommen. Wenn alles so gering belastet ist, fragt man sich, warum überhaupt eine Folie und eine Drainage benötigt werden? Der Druck auf den „Schrott“, der dort schon liegt, wird  durch eine Folie auch nicht verhindert!

Die Umwelt würde geschont, wenn das entstandene Biotop gar nicht erst zerstört wird und die Verantwortlichen sich eine geeignete Industriefläche suchen auf welcher sie Ihre Deponie sorglos bauen können.

 

Jochen Fier

 

 

In einem Anfang der Woche geführten Telefonat mit der TÜV NORD College GmbH teilte der Geschäftsführer mit, dass seitens der Stadt Moers kein Kaufinteresse mehr am Objekt Taubenstraße 40 (ehemalige Schule) bestehen würde. 

Sehr wohl gäbe es einen Kaufinteressenten welcher eine Wohnbebauung planen würde. Leider fehle noch seitens der Stadt ein geänderter Flächennutzungsplan, so dass der Verkauf noch nicht abgeschlossen werden konnte.

Gruß

 

Jochen Fier

Quelle: Rheinische Post/ RP Online vom 23.01.2017von Jürgen Stock

 

Moers. Die geplante Wiedereröffnung der Halde Lohmannsheide im Jahr 2019 hat Bürger in Duisburg und in Moers auf die Barrikaden getrieben. Aber auch geschützte Tierarten wie der Kammmolch wären von dem Vorhaben betroffen. 

Die Halde Lohmannsheide kennt in Moers kaum jemand. Die meisten verwechseln sie mit der benachbarten wesentlich höheren Halde Rheinpreußen und ihrem markanten "Geleucht". Tatsächlich aber sei die Halde Lohmannsheide, die zwar auf Duisburger Gebiet liegt, aber nur von Moers aus erschlossen ist, ein bemerkenswertes Biotop, sagt Rolf-Ingo Reiß. Der 63-jährige wohnt in der Nähe der Halde. Am kommenden Donnerstag wird im Moerser Umweltausschuss ein 13-seitiger Fragenkatalog vorgestellt, den Reiß geschrieben hat und den der Haldenbetreiber DH1, ein Zusammenschluss aus Ruhrkohle und Kommunalverband Ruhr gerade beantwortet hat.

...

Die Moerser Politik ist derweil noch unschlüssig, wie sie das Projekt werten soll. Es fehlten derzeit einfach noch die Fakten, betonten sowohl Julia Zupancic (CDU) als auch Ibrahim Yetim (SPD). Beide kennen die Sorgen der Anlieger und nehmen sie ernst. Aber Yetim, sagt auch: "Es ist klar, dass wir in NRW zu wenig Deponiefläche haben. Dafür müssen wir eine Lösung finden."

 

Hier geht es zum Artikel der RP Online

 

Nachtrag zum RP Online Artikel vom 25.01.2017

 

Nachtrag RP Artikel