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Wieder ein sehr anschauliches aber sehr erschreckendes Beispiel, wie einfach es ist Gefahrstoffe in einer Deponie zu vergraben. Erst Jahre später, wenn überhaupt, kommt  man der Sache auf die Spur. Das nützt den betroffenen Anwohnern jedoch nichts! Zudem dürfte der Nachweis, dass diese Gefahrstoffe auch für die Gesundheitsschäden der Anwohner verantwortlich sind, wie das Hornberg Schießen ausgehen.

Wir brauchen keine Neue Deponie an unserem Wohngebiet!

Gruß

Jochen Fier

 

Müllskandal in Hünxe spitzt sich zu

WDR aktuell | 21.06.2018 | 02:00 Min. | Verfügbar bis 21.06.2019 | WDR

Es handelt sich um Ölpellets der Firma BP - Reststoffe aus der Rohöl-Produktion. Und was in den Pellets drin ist, hat es in sich. Dutzende problematische Stoffe unter anderem Benzol: Es gilt als Blutverändernd und Krebserregend.

 

WDR Beitrag - Video vom 21.06.2018

 

 

 


Die  Bürgerinitative "Die Hornitexter" weißt auf die folgende Protestaktion hin!

 

Liebe Freundinnen und Freunde!

Auf der Tagesordnung der kommenden Ratssitzung hat die Verwaltung die Abstimmung über den Flächennutzungsplan und Bebauungsplan zum „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ gesetzt. Die Änderung des Flächennutzungsplans ist notwendig, weil damit dem Bebauungsplan der Weg geebnet wird, das geplante Logisitikzentrum auf 142.000 Quadratmetern in den Regionalen Grünzug auszubauen. Wobei ein Landschaftsschutzgebiet vom Gewerbegebiet überplant werden soll. Der Flächenfraß an kommunalen Grünflächen hat Methode, da die Stadt Duisburg für den zukünftigen Gesamtplan für Duisburg 1700000 Quadratmeter Grünflächen Eigentümerinteressen preisgeben will und sich auch über den Schutz z. B. von Waldflächen hinwegsetzen will. Die Entwertung der Ackerfläche im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl ist also sozusagen nur das Einfalltor für einen weiteren Kahlschlag an Naturflächen und Übereignung von Grünland an Privat-, Gewerbe- und Industrieinteressen.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ wehrt sich seit Jahren gegen die Enteignung kommunalen Eigentums und gegen den Flächenfraß an Naherholungsgebieten. Besonders in dem Naherholungsgebiet zwischen Rheinaue und dem Uettelsheimer See, das auch von vielen auswärtigen Besuchern bislang besucht wurde, verhält sich ein Logisitikzentrum mit den Schadstoffemissionen und Lärm durch Logistikverkehre wie ein Krebsgeschwür, dass immer weiter zu wuchern scheint. Duisburgs Oberbürgermeister widersetzt sich der Einwände der Bürger und behauptet, dass Duisburg immer Industriestandort gewesen ist und es auch bleiben soll. Ungeachtet der Gesundheitsbelastungen der Bürger durch Schwerlastverkehre. Er behauptete sogar, dass das Logistikprojekt „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ ohne weiteren Flächenbedarf auskommen würde. (WAZ-online 9.11.2016) Er hat uns und die Bürger belogen! Diese Lüge wird der Rat der Stadt am 7. Mai durch eine Mehrheit von CDU und SPD legitimieren.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ ruft alle engagierten Menschen in Duisburg auf, am 7. Mai sich dem Protest der Bürgerinitiative vor dem Rathaus Duisburg anzuschließen! Treffpunkt 14:00 Uhr vor dem Eingangsportal des Rathauses. Bitte bringt Eure Freunde und Familien, Trillerpfeifen, Töpfe, Trommeln mit. Damit wir auch in den heiligen Hallen gehört werden!

 

https://diehornitexter.wordpress.com/

 

NRZ Freitag, 20.04.2018

Moers. Die Begleiterscheinungen einer neuen Abfalldeponie auf der Halde Lohmannsheide bekämen auch die Moerser zu spüren. Noch vor der Sommerpause soll ein Vertreter des Betreibers der Kommunalpolitik Rede und Antwort stehen. Von Julia Hagenacker Quelle RP Online vom 06.04.2018.

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Das Verkehrsgutachten ist ein Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens. Gerechnet wird derzeit mit 88 Lkw-An- und Abfahrten pro Tag. Für die Anfahrt schlägt DAH1 drei Varianten vor - auch über Moerser Stadtgebiet. Route eins führt über die A 42 (Abfahrt Moers-Nord), Rheinberger Straße, Verbandsstraße, Römerstraße und Gutenbergstraße, die beiden anderen von der A 42 (Abfahrt Baerl) über die Grafschafter Straße ebenfalls zur Gutenbergstraße.

Was die Routenwahl betreffe, erwarte die Stadt eine sachliche Entscheidung, heißt es aus dem Moerser Rathaus. Darüber hinaus habe die Verwaltung angeregt, im Rahmen des Verkehrsgutachtens mögliche Auswirkungen, die sich durch den Neubau der A40-Autobahnbrücke im Bereich Neuenkamp und der damit einhergehenden Verlagerung von Verkehrsströmen ergeben, ebenfalls zu berücksichtigen. Vorgeschlagen worden, sagt die Stadt, sei darüber hinaus auch, das Gebiet für schalltechnische Untersuchungen auszuweiten, damit die Immissionssituation auch außerhalb der vorgeschriebenen 500-Meter-Zone - zum Beispiel entlang der Hauptzufahrtswege - mit einbezogen wird.

Hier geht es zum ganzen Artikel:

www.rp-online.de

Gruß

Jochen Fier

 

 

 

 

 

 

Gemäß der Berichterstattung der NRZ vom 09.03.2018 (Matthias Alfringhaus) gibt es bei den Planungsarbeiten zur Lohmannsheide keinen Stillstand.

Der Berichterstattung ist nunmehr zu entnehmen, dass laut einer Vorlage: 13 bis maximal 26 Laster pro Stunde fahren sollen. Die Anfahrt kann nur über Duisburger/Moerser Straßen erfolgen. Im Jahre 2016 wurde noch von 80 bis 100 LKW gesprochen, die in der Zeit zwischen 06.00-18.00 Uhr rollen sollen.

Im Rahmen von Dieselfahrverboten und Feinstaubbelastung sind solche Zahlen alarmierend. Die Menge an Bauschutt und belastetem Boden von 3,4 Millionen Kubikmeter ist nicht weniger allarmierend.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass gerade dieses Biotop mit dem Moerser Wahrzeichen „Geleucht“ und der nahe Wohnsiedlung der Ideal Platz für eine solche Deponie sein soll? Wer mit offenen Augen durch das Ruhrgebiet fährt, findet immer wieder alte Industrieflächen welche geeigneter erscheinen.

Wir berichten weiter.

Berichterstattung NRZ vom 09.03.2018