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Guten Tag.

Auf der Homepage der Berghalde-Lohmannsheide wurde ein Video eingestellt was die Anfahrt zur geplanten Deponie und dass

eigentliche Ausmaß zeigt.


https://www.bergehalde-lohmannsheide.de/


Das Ausmaß der geplanten Deponie wird durch die Luftaufnahme mehr als deutlich und ist völlig erschreckend.

Die Deponie muss verhindert werden!


Mit freundlichen Grüßen


Jochen Fier

Seitens der Moerser Fraktionen wurde ein weiteres Impfzentrum gefordert, welches seitens der Landesregierung genehmigt werden muss.

Hoffen wir mal auf eine positive Entscheidung.  Wesel ist zweifellos nicht mal eben für alle erreichbar.

Gruß

Jochen

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freund*innen des BUND,

die Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren Lohmannsheide ist am 28. Dezember abgelaufen. Nicht nur in den Wochen vor Weihnachen, sondern auch an den Weihnachtstagen selbst wurde noch an vielen Stellen engagiert an der Verhinderung der Deponie gearbeitet -  buchstäblich bis zur letzten Minute.

Am 28. Dezember haben wir nicht nur die Einwendung des BUND, sondern noch einmal 33 weitere ausführliche Bürger*inneneinwendungen und fast 100 Listen mit Unterstützer*innenunterschriften bei der Bezirksregierung persönlich abgegeben. Unter anderen alle, die bei der Familie Bosch abgegeben wurden.

Ein sehr freundlicher Bediensteter der Bezirksregierung quittierte dies nicht nur mit Eingangsstempel, sondern mit dem Kommentar, dass ja schon "sehr viel zur Deponie eingegangen" sei. Und weiter mit leicht ironischem Unterton: "... dass man sich im Dezernat 52 freuen werde ... weil das ein Haufen Arbeit wird."

Zählt man diese weiteren Einwendungen und Unterstützer*innenlisten hinzu - wir wissen von vielen solchen Briefen, aber beileibe nicht von allen - dürfte die Anzahl der Einwender*innen und namentlicher Unterstützer*innen im oberen dreistelligen Bereich liegen. Angesichts der Einschränkungen, die uns durch die Pandemie auferlegt sind und angesichts des Weihnachtsfestes, welches doch damit verbunden ist, dass man sich lieber auf anderes besinnen möchte als Deponieplanung, ist dies ein ernormer erster Erfolg. Falls man an irgendeiner Stelle gehofft hat, dass das Vorhaben wg. Corona/Weihnachten geräuschlos durchgewunken werden kann, dann ist diese Rechnung nicht aufgegangen.

Auch dürfte durch die vielen qualifzierten Einwendungen die Hürde für eine Genehmigung sehr hoch liegen !

Dank allen, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben.

Wir werden Sie und Euch in absehbarer Zeit gerne erneut über die weiteren Verfahrensabläufe informieren. An dieser Stelle nur so viel: Es wird wohl einige Zeit dauern, bis alle Einwendungen durch die Bezirksregierung registriert sind und man sich dort inhaltlich damit beschäftigen kann.

Danach wird sich die Vorhabenträgerin, die DAH1 GmbH, selbst auch noch mal intensiv damit befassen (müssen). Bis es dann zum Erörterungstermin kommt, zu dem alle Einwender*innen eingeladen werden, dürften dann wohl noch ein paar Monate ins Land ziehen.

Trotz des Erfolges werden wir aber nicht ruhen und wir hoffen, dass auch Sie die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen werden. Nach dieser ersten und arbeitsintensiven Phase des Planfeststellungsverfahrens werden definitiv weitere Phasen folgen, die unser und auch Ihr/Euer Dazutun erforderlich machen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Sie auch dies unterstützen werden. Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wir wünschen Ihnen einen guten Jahreswechsel, wie auch immer Sie sich diesen vorstellen und gestalten wollen. Kommen Sie gut ins neue Jahr und möge uns das Jahr 2021 viele gute Nachrichten bringen: Angefangen damit, dass wir die Pandemie überwinden und nicht zuletzt, dass die Deponieplanungen vom Tisch sein werden. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

 

Es grüßen

Kerstin Ciesla / Michael Zerkübel

BUND Duisburg / BUND Moers