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Die Bürgerinitiative "Die Hornitexter" hat eine Online-Petition ins Leben gerufen, die die Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes zwischen Homberg und Baerl im nord-westlichen Stadtgebiet von Duisburg stoppen soll. Das Gebiet, das als grüne Lunge für die östlich gelegenen Stadtteile für frische Luftzufuhr sorgt, soll mit einem riesigen Industriegebiet mit 142 000 qm und mit Hallenbauten über 70 000 qm überbaut werden, wozu Anteile eines Landschaftsschutzgebietes mit hinzugezogen werden sollen. Das Gebiet zwischen Uettelheimer See und Rheinvorland dient vielen Menschen als Naherholungsgebiet, das auch von auswärtigen Besuchern stets und reichlich genutzt wird.

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des landschaftsgeschützen Gebietes ein und hat hierfür eine Petition an den Rat der Stadt Duisburg initiiert. Die Petition geht nun in die Endphase. Nur noch wenige Tage bleiben zur Schließung der Liste und der Möglichkeit der Online-Eingabe. Helfen Sie mit, das Landschaftschutzgebiet zu erhalten! Keine Industieansiedlung in dem Naherholungsbiet und Vernichtung des Landschaftsschutzgebietes in Duisburg zwischen Homberg und Baerl!

https://www.openpetition.de/petition/online/erhaltung-des-landschaftsschutzgebietes-in-duisburg-homberg-baerl

Bitte weitersagen!

 

Freundliche Grüße

Jürgen Hagenguth

für die Bürgerinitiative "Die Hornitexter"

www.diehornitexter.wordpress.com

www.facebook.com/diehornitexter

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Pressemitteilung

 

Bürger im Bezirk wollen kein Industriegebiet im Naherholungsgebiet am „Ütti“!

Das Planleitverfahren zum Bau eines Logistikstandortes am Uettelsheimer See ging in die zweite Offenlegungsphase. Mit Ablauf der Offenlegung des Bebauungsplans 1216 und des Flächennutzungsplan 4.30 wurde den Institutionen öffentlicher Belange und den Bürgern Duisburgs Gelegenheit gegeben, zu dem Planleitverfahren zwischen Baerl und Homberg Stellungnahmen abzugeben. Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ war der Überzeugung, dass die vierwöchige Offenlegungsfrist mit dem hunderte Seiten umfassenden Gutachten und textlichen Erklärungen zum BP und FNP eine Fristverlängerung über den 30. Juni hinaus notwendig machen würde und hatte frühzeitig eine Verlängerung für die Eingaben beantragt. Diese wurde gewährt und ist mit  dem 14. Juli abgelaufen.

Über 100 Bürger dieser Stadt richteten Ihr Anliegen an die Stadt Duisburg, dass sie das Naherholungsgebiet zwischen Uettelsheimer See und Rheinvorland in Gefahr sehen und die Stadt auffordern, das Naherholungsgebiet im jetzigen Zustand zu erhalten und nicht zum Bauland einer Industrieansiedlung verkommen zu lassen. Über 40 weitere Bürgerinnen und Bürger, hauptsächlich Anrainer der Hornitexfläche und Bürger aus unserem Bezirk, richteten ihre Stellungnahmen mit umfangreichen Forderungen zum Bauvorhaben an das Stadtplanungsamt.  Darüber hinaus wurden ca. 50 Einwände  von den Mitgliedern der Bürgerinitiative an die Stadt gerichtet. Und es wurden ebenfalls Einwände mit juristischer Hilfe geltend gemacht. Die juristischen Einwände lassen es aussichtslos erscheinen, das Baugebiet auf 70.000 Quadratmetern in das Landschaftsschutzgebiet und in den regionalen Grünzug hinein zu erweitern.  Ein weiteres Hemmnis für die Durchsetzung des Bauvorhabens sind die archäologischen Funde aus der Römerzeit (1. bis 2. Jahrhundert) an den Fundstellen des Bauerweiterungsgebiets. 

Insgesamt wertet die Bürgerinitiative die Teilnahme an der Offenlegung aus dem direkten Umfeld und auch von Bürgern, die das Landschaftsschutzgebiet als Naherholungsfläche nutzen, überwältigend. Die Zahl der Eingaben liegt deutlich höher als bei der ersten Offenlegung im Planungsprozess. Eindeutiger Tenor der Bürger ist  und war: wir lassen uns nicht den Grüngürtel am „Ütti“ durch ein Industriegebiet von einem Luxemburger Investor zerstören! Die Stadt ist nun am Zug die Einwände in das Verfahren einzuarbeiten und in einem Abwägungsprozess die Belange der Bürger gegen die Interessen des Investors zu stellen. Die weiterhin offene Frage: Wie wird sich das Ergebnis der Abwägung auf die Lebenssituation der beteiligten Bürger auswirken?

 

Jürgen Hagenguth

für die Bürgerinitiative "Die Hornitexter"

www.diehornitexter.wordpress.com

Lieber Unterstützer der Bürgerinitiative "Die Hornitexter", liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Vor den Landtagswahlen haben wir nicht die Qual der Wahl. Sondern wir setzen uns mit der Bürgerinitiative dafür ein, dass ein Stück schützenzwerte Landschaft in Duisburg gegen den Willen der bürgerlichen Parteien im Rathaus erhalten bleibt. Ein alter Spruch gerät hier zur Weisheit: "Der Fisch beginnt am Kopf an zu stinken"! Und der liegt hier in Duisburg im Rathaus! Auch wenn es um eine Landtagswahl am kommenden Sonntag geht.  

Ihr wisst: es sind bereits vom Investor auf dem Gelände des ehemaligen Spanplattenwerks mit langgestreckten Hallenbauten Fakten geschaffen worden. In sklavischer Folgsamkeit soll nun auch die Erweiterung des geplanten Logistikstandortes von der Duisburger Planungsbehörde nach allen Regeln des Planungsrechts durchgesetzt werden. Dazu wird das Bauleitplanverfahren in einem Parallelprozess betrieben. Um den Baubauungsplan mit der Erweiterung des Logistikgeländes in den Regionalen Grünzug zwischen Duisburg Baerl und Homberg durchsetzen zu können, schickt die Planungsbehörde eine Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg. Die im Rat vertretenen Parteien geben bislang, bis auf wenige Ausnahmen, keinen Hinweis darauf, dass sie den Investoreninteressen nicht ihre Zustimmung gebeben wollen. Noch am 8. Mai verabschiedete der Rat der Stadt Duisburg mit Mehrheit die Offenlegung des Bebauungsplanentwurfs und der Flächennutzungsplan-Änderung. Lediglich die Partei die Linke stimmte gegen die weitere Durchführung des Planungsverfahrens: "Es handelt es sich um einen regional bedeutsamen Ausgleichsraum etwa für Frischluft und die Aufnahme von Emissionen. (...) Darüber hinaus wurde die versprochene Arbeitsplatzanzahl auf dem Glunzgelände deutlich verringert. Aus diesen Gründen lehnen wir diese Beschlussvorlage ab.", heißt es in deren Begründung.

Der Aktivkreis der Bürgerinitiative geht vor den Landtagswahlen in die Offensive. Und eröffnet kommenden Samstag (13.05.2017) einen Informationsstand auf dem Hochheider Bürgermeister-Bongartz-Platz in Duisburg-Homberg. Mit dabei sind Informationen der BI und zahlreiche Plakate einer Posteraktion, mit der wir die Themen des Landschafts- und Naturschutzes hier in Duisburg aufgreifen. Dabei werden die Parteien, die sich bisher unseren Argumenten gegenüber für die Bewahrung des Naherholungsgebietes zwischen Uettelsheimer See und Rheinvorland zutiefst ablehnend verhalten haben, auf's Korn genommen. 

Der Infostand lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zwischen 10:00 bis 13:00 Uhr ein, mit uns über das geplante Logistikzentrum zu diskutieren. Bitte unterstützt unsere Aktion! Bringt Eure selbst erstellten Plakate mit, bringt Tee und Kaffee mit, backt einen Kuchen. Jeder Cent, den wir damit in die BI-Kasse bringen ist des goldes wert!

Verbreitet die Nachricht in Eurem Bekannten- und Freundeskreis. Schaut auf unsere Homepage: www.diehornitexter.wordpress.com  Oder auf Facebook: www.facebook.com/diehornitexter

Und sagt's weiter! Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!

 

Viele Grüße – und drückt die Daumen für einen erfolgreichen Verlauf unserer Aktion!

Jürgen Hagenguth

für die Bürgerinitiative "Die Hornitexter"

 

Aus dem Rheinkamper Aktivposten Jahrgang 2017 - Heft 2

 

Gut recherchiert. Es gibt immer noch viele, viele Fragen und zu wenige Antworten des Betreibers.

Gruß

Jochen Fier

 

 

 

 

Rheinische Post 3. März 2017 | 00.00 Uhr  Von Sebastian Peters

(Auszug)

Vor der geplanten Wiedereröffnung der Halde Lohmannsheide in Baerl im Jahr 2019 wächst bei den Anwohnern auch in Moers die Sorge vor einer weiteren Vergiftung des Grundwassers. Der Haldenbetreiber DAH1, ein Zusammenschluss aus Ruhrkohle und Kommunalverband Ruhr, will bekanntermaßen die seit den 90er Jahren nicht mehr genutzte Anlage wieder als Deponie für Bauschutt und Aschereste verwenden. Anwohner und Politik befürchten, dass durch neue Müllmengen mit einem Gesamtgewicht von 5,5 Millionen Tonnen neuer Druck auf die dort bereits gelagerten Müllberge entsteht und vermehrt Giftstoffe freigesetzt werden. Im Moerser Umweltausschuss am 15. März steht das Thema auf der Tagesordnung - die Grünen haben einen Fragenkatalog an die Stadt Moers gesendet.

Hier geht es zum Artikel:

Artikel RP

 

Kommentar:

Es ist schon sehr interessant, dass zu dem leicht belasteten Bauschutt, so die ersten Meldungen, nun auch Aschereste hinzukommen. Wenn alles so gering belastet ist, fragt man sich, warum überhaupt eine Folie und eine Drainage benötigt werden? Der Druck auf den „Schrott“, der dort schon liegt, wird  durch eine Folie auch nicht verhindert!

Die Umwelt würde geschont, wenn das entstandene Biotop gar nicht erst zerstört wird und die Verantwortlichen sich eine geeignete Industriefläche suchen auf welcher sie Ihre Deponie sorglos bauen können.

 

Jochen Fier